Behandlungsvertrag psychotherapie kündigen

Psychotherapeuten sollten jeweils über ein professionelles Testament verfügen, in dem ein Kollege identifiziert wird, der Zugang zu Kundenkontaktinformationen und -aufzeichnungen hat und der kundennahe Kunden im Falle eines Todes eines Psychotherapeuten oder einer anderen Entmündigung kontaktieren, den laufenden Behandlungsbedarf bewerten und bei Kriseninterventionen und Überweisungen an andere Kliniker helfen wird (Pope & Vasquez, 2005). Im Gegensatz dazu tritt die Aufgabe auf, wenn das Behandlungsverhältnis endet, aber dieser notwendige Prozess tritt nicht ein, z. B. indem die Behandlung eines Klienten abrupt beendet wird, wenn der Klient es sich nicht mehr leisten kann, für die Behandlung zu bezahlen. Ein Abbruch kann auch während der Behandlung erfolgen, wenn der laufende Behandlungsbedarf des Klienten nicht ethisch und klinisch angemessen gedeckt wird, z. B. indem er zwischen den Sitzungen nicht für Kundenkrisen und Notfälle zugänglich ist und während der Zeit der Therapie oder nichtverfügbarkeit keine angemessenen Deckungsvereinbarungen getroffen wird. Eine Psychotherapie-Beziehung zu beenden ist genauso schwierig wie das Beenden einer Beziehung in Ihrem Leben. Das bedeutet, dass Sie wahrscheinlich gemischte Gefühle über das Ende Ihrer Beziehung mit Ihrem Therapeuten erleben werden. Das ist in Ordnung, aber es ist noch besser, wenn Sie einen Weg finden, diese Gefühle zu Ihrem Therapeuten auszudrücken. Manchmal bringt das Ende der Therapie ein neues Thema auf, das in der Sitzung noch nicht aufgetaucht ist. Dies gibt Ihnen Zeit, an diesen Dingen zu arbeiten – wenn Arbeit benötigt wird – während noch Zeit ist.

Wenn Ihre Psychotherapie nicht ganz freiwillig war, das heißt, wenn es gerichtlich angeordnet wurde, zum Beispiel dann vorzeitige Kündigung wird ein Verstoß, der Sie teuer zu stellen. Aber in jedem anderen Fall sollte es keine rechtlichen Probleme geben. Denken Sie nur an diese Punkte: Psychotherapeuten haben zahlreiche Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden, die mit der Absicht bestehen, sicherzustellen, dass das Wohl unserer Kunden in unserem Denken und daraus resultierenden Handeln an erster Stelle steht. Jorgenson, Hirsch und Wahl (1997) beschreiben die Verantwortlichkeiten der Psychotherapie-Beziehung als treuhänderische Verantwortung gegenüber den Klienten. Wie sie diese Beziehung und Verantwortung erklären: Mehrere Ethikkodizes machen sehr deutlich, dass psychiatrische Fachkräfte berufliche Beziehungen nicht beenden, um eine persönliche, soziale, geschäftliche oder sexuelle zu verfolgen. Es ist in allen Berufen der psychischen Gesundheit klar, dass der Fokus auf den Bedürfnissen des Klienten/Patienten liegt und nicht auf den des Arztes. Rund um die Fragen der Beendigung, wie bei jedem anderen klinischen Anliegen, psychische Gesundheit Fachkräfte nicht in Ausbeutung oder Missbrauch der Macht in ihrer Rolle in der beruflichen Beziehung inhärent engagieren.